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Kirche St. Peter und Paul Großbartloff

Kath Kirche St Peter und Paul

 

Die Kirche St. Peter und Paul ist eine römisch-katholische Kirche. Die Pfarrei St. Peter und Paul in Großbartloff wurde Filialgemeinde der Pfarrei St. Alban des Dekanats Dingelstädt im Bistum Erfurt.

 

Geschichte

Der Vorgängerbau wurde 1551 von Andreas Fedeler erbaut, davon erhalten ist der Turm. Das Schiff wurde 1740 neu gebaut und 1745 ausgemalt. 1967 wurde die Sakristei angebaut. Der Neubau wurde am 17. Juli 1767 durch Weihbischof Joh. Friedrich v. Lasser (Erfurt) geweiht.

 

Bauwerk

Das Kirchenschiff ist ein Saalbau über vier Achsen mit polygonalem (vieleckigem) Ostabschluss. Der Westturm ist leicht eingezogen. Die Sakristei ist im Süden angebaut. Das äußere ist ein verputzter Massivbau über umlaufendem, abgefastem Sockel. Die Kirchenfenster sind rundbogig. Die Fenster im Chor wurden von Dr. Georg Nawroth aus Görlitz entworfen und 1962 durch den Kunstglaser Johannes Roemer aus Leipzig gefertigt. Das barocke Nordportal des Kirchenschiffes ist mit Pilasterrahmung, Gebälk und gesprengtem Dreiecksgiebel ausgestattet. Der Turm wird durch ein Kaffgesims (einfach) dreizonig gegliedert und ist mit Eckquaderungen abgesetzt. Die Öffnungen der Glockenstube sind rundbogig. Der Turm hat einen – für diese Region ungewöhnlichen – verschieferten Walmhelm mit Zwerchhäusern (Zwerch=Quer) an allen Seiten. An der Turmnordwestseite befinden sich die Inschriften: „1551“ und „Andreas Fedeler“. Das Turmwestportal mit geradem Sturz ist neu.

 

Innenarchitektur

Innenansicht KircheDas Innere ist das für barockbauten typische Tonnengewölbe. Der Turmraum wird durch einen hohen Rundbogen zum Schiff geöffnet. Im Gewölbescheitelbefinden sich barocke Medaillonbildnisse mit rahmendem Rankenwerk. Eines trägt die Inschrift: „ECCLESIA HAEC EXSTRUCTA ANNO CHRISTI 1740 ILLUMINATA 1745“. Daran schließen an die Bildnisse der Heiligen Antonius von Padua, Bonifatius, Josef, Michael und die Marienkrönung. Von der ursprünglichen barocken Ausstattung sind nur die geschnitzten Gestühlwangen erhalten. Im Südwesten steht der sehr schöne Renaissancetaufstein von 1606 mit Resten originaler Fassung. Die Taufschale im Stein stammt aus der gleichen Zeit. Vor den Pilastern des Chores stehen die farbig gefassten Skulpturen von Petrus und Paulus, die zum ehemaligen Hochaltar aus dem Kloster Reifenstein gehören, der um 1900 nach Mühlhausen verkauft wurde.Vor dem Chorraum befinden sich auf der rechten Seite Statuen der Heiligen Aloysius und Antonius, die wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert stammen und laut Chronik 1912 erworben wurden.

 

Hl Petrus

Doppelstrahlen-madonna

Hl. Paulus

 

Im Chor stand ehemals eine gotische Doppelmadonna mit Strahlennimben von ca. 1600, die ausgelagert wurde.

 

Die Orgel wurde 1975 gebaut durch Gehard Kühn (Merseburg). Die Kreuzwegstationen wurden 1999 von Holzbildbaumeister Florian Härtle aus Oberammergau geschaffen. Die farbliche Gestaltung wurde durch die Firma Kruse Kreuzebra durchgeführt.

 

Glockengeläut

Das Geläut umfasst drei Glocken von 1560, 1919 und eine neue von 2004. Die neue Glocke wurde am 19.05.2004 vom Domkapitular Gerhard Stöber geweiht. Vom 13. Bis 17. Juni 2004 wurden alle drei Glocken mit den Tönen b, as und f an neue Eichenjoche gehängt und mit neuen Klöppeln und Läutemaschinen versehen.

 

Glocke